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Casino St. Gallen zahlt Schadenersatz an Spielsüchtigen

Swiss Casino St GallenDas Casino in St. Gallen in der Schweiz hat sich nun mit einem Spielsüchtigen außergerichtlich geeinigt. Demnach wird das Casino dem Mann einen Schadenersatz bezahlen. Zuvor hatte der 38 Jahre alte Österreicher die Einrichtung verklagt. Da das Casino seine Spielsucht gefördert haben soll, wollte er 1,6 Millionen haben. Das Casino St. Gallen wird nun eine Vergleichssumme an den Mann bezahlen, wenngleich nicht bekannt geworden ist, auf welchen Betrag sich die beiden Parteien geeinigt haben.

Spielsucht soll vom Casino unterstützt worden sein

Verklagt wurde das Casino, da es die Spielsucht des Mannes zwar kennen musste, jedoch dennoch den Spielbetrieb des Mannes unterstützt hat. Wie die Vorarlberger Nachrichten berichten, handelt es sich bei dem Kläger um einen 38 Jahre alte Mann aus Vorarlberg, dem westlichsten Bundesland der Alpenrepublik. In österreichischen und deutschen Casinos war der Mann bereits gesperrt. Eigentlich hätte der Kläger das Casino in St. Gallen nicht mehr betreten dürfen. Doch in der Schweiz hinderte man den Kläger nicht am Zutritt, sondern versuchte vielmehr, diesen Kunden zu hofieren. So gab es unter anderem einen eigenen Parkplatz für den Mann.

Verwandte und Bekannte um 800.000 Euro erleichtert

Der Mann, der angab, als Spielsüchtiger ein Leben in Trance verbracht zu haben, war rund 250 Mal im Jahr Gast im Casino in St. Gallen. In der Spielbank soll er geschätzt bis zu vier Millionen Euro unter die Leute gebracht haben. Damit er seine Sucht finanzieren konnte, betrog er Verwandte und Bekannte um 800.000 Euro. Dafür wurde er vergangenes Jahr verurteilt.

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