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Kostet das Aus von FOBT das Leben vieler Rennpferde?

FOBTIn England gibt es seit einiger Zeit Diskussionen um die sogenannten Fix Odds Terminals. An den Geräten, an denen Spieler viel Geld verlieren können, häufte sich jüngst die Kritik. Nun hat sich der bekannte englische Buchmacher und Online Casino Anbieter William Hill dazu sehr drastisch geäußert. Diese neuen Spielautomaten sind inzwischen weit verbreitet auf der britischen Insel. Die High Stakes Spieler können hier pro Versuch innerhalb von Sekunden 100 britische Pfund verlieren. Diese Terminals werden von manchen Menschen in England schon für den Anstieg der Spielsucht verantwortlich gemacht, ohne dass es jedoch konkrete Beweise hierfür gibt.

William Hill Boss sieht im Aus der Automaten eine Bedrohung für Pferderennen

Dabei war es der Chef von William Hill persönlich, Ralph Topping, der sich zu der Problematik geäußert hat. Dabei fuhr der Engländer auf der emotionalen Schiene das Thema hoch. Wenig überraschend verteidigte Topping die Fix Odds Terminals (FOBT). Wie er meinte, wird mit den Automaten die Unterstützung von traditionellen Glücksspielen vollzogen. In einem Interview erklärte er: “Was finanziert Windhundrennen und Pferderennen? Terminal Wetten. Wer sie verbieten möchte, der sollte daran denken, dass dies einen nicht kleinen Anteil der Pferdepopulation und des Greyhound Bestandes das Leben kosten könnte. Denn sowohl Windhund- als auch Pferderennen werde in seiner derzeitigen Form nicht überleben.” Zugleich müssten dann auch Windhunde sowie Rennpferde eingeschläfert werden, erklärte der William Hill Boss weiterhin. Dies geschehe schon, wenn die FOBT stark eingeschränkt würden, so Ralph Topping weiter.

Buchmacher erwirtschaften hohe Umsätze mit den Terminals

Die Kritiker der FOBT sind übrigens der Meinung, dass die Slots vor allem in den Gebieten verbreitet sind, in denen eine Einkommensschwäche und/oder eine hohe Arbeitslosigkeit vorherrschen. So würde die Notsituation mit den Terminals weiter verschärft, heißt es von Seiten der Kritiker. Die Buchmacher auf der Insel erwirtschaften inzwischen rund 40 Prozent ihrer Umsätze mit den im Jahr 2002 eingeführten FOBT. Dabei dürfen pro Wettbüro maximal vier dieser Terminals aufgestellt werden. Gespannt darf geschaut werden, wie sich die Situation um die FOBT entwickeln wird.

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